Compex wächst
Heidelberger Systemhaus expandiert nach Frankreich und Osteuropa.
Die Heidelberger Compex Systemhaus GmbH – Softwarespezialist für den Handel – wächst und geht über die Grenzen. Kontakte wurden bereits nach Frankreich, Österreich, Italien, Tschechien und Ungarn geknüpft. Ziel sind sowohl große Handelskonzerne als auch mittelständische Unternehmen.
Die Strukturen des Handels sind in Frankreich massiv in Bewegung. Zwei Typen von Unternehmen buhlen um den Kunden. Die klassischen Supermärkte à la francaise wie Casino, Cora, Leclerc oder Le Groupe U geraten durch Discounter immer mehr in Bedrängnis. Franzosen können hier kräftig sparen. Zum Teil bis zu 30 Prozent. Und aktuell schießen so genannte XXL-Märkte, Discounter auf der Fläche eines Supermarktes, wie Pilze aus dem Boden. Das bedeutet: Der Preis ist beim französischen Nachbarn eins der beherrschenden Themen.
Wie geht Compex vor? Genauso wie in Deutschland. In den vergangenen fünfzehn Jahren hat Compex immer wieder Partner für die Implementierung der eigenen Software bei mittelständischen Unternehmen gewinnen können. Große Handelskunden werden durch Compex direkt betreut. Gleichzeitig dürfe die Sprachkompetenz nicht unterschätzt werden. Deshalb sucht Compex schon gezielt in Grenznähe wie etwa Straßburg nach Kooperationen, so dass schnell Sprachbrücken zu den Zentralen entstehen.
Die Compex Systemhaus GmbH in Heidelberg entwickelt seit 1990 Software zur Steuerung aller Warenwirtschafts- und Logistikgeschäftsprozesse unter anderem in den Branchen Lebensmittelshandel (Food/Non-Food), Bau- und Drogeriemärkte, technischer Großhandel sowie Sanitär- und Baubeschlag.