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Autoadaptiv und automatisch disponieren

Richtig disponieren ist eine Wissenschaft für sich. Falsche Prognosen können teuer werden. Denn jeder Warenfehlbestand drückt den Gewinn. Damit ist nun Schluss.

Das Heidelberger Software Unternehmen Compex Systemhaus GmbH hat für den Kern seiner Komponente "Autoadaptive und Automatische Disposition" ein äußerst zuverlässiges Prognose Tool auf Basis der neuesten wissenschaftlichen Entwicklungen im Bereich der stochastischen Zeitreihenanalyse der Ökonometrie entwickelt, um:

Die richtigen Artikel zum richtigen Zeitpunkt in richtiger Menge kostenoptimal zur Verfügung zu stellen.
So viel von einem Artikel vorrätig zu haben, dass der Kundenbedarf gerade noch abgedeckt wird.
Den Quotienten aus Umsatz durch Kosten zu maximieren.

Dabei ermittelt Compex Commerce im Rahmen der Autoadaptation das optimale Modell sowie seine Parameter, also die Stammdaten der Disposition zur Beschreibung des Abverkaufsverhaltens eines Artikels, ebenfalls selbständig und automatisch.

Um permanent auf dem aktuellen Stand der Geschehnisse zu bleiben, werden bei der Autoadaptation Vergangenheitswerte in immer neuen Modellen hochgerechnet und auf die heute zu prognostizierenden Daten übertragen. Durch den Abgleich der errechneten Daten mit den tatsächlichen Abverkäufen erstellt die Software für jeden Artikel eigene Prognoseszenarien und optimiert diese permanent am Verlauf des realen Abverkaufsgeschehens. Mit wachsender Fülle an "Erfahrungswerten" wird die Software immer exakter.

Somit entfällt die aufwändige und kostenintensive Stammdatenpflege zur automatischen Ermittlung von praxistauglichen Bestellungen.

Die Praxis zeigt, dass die heuristische, also auf Erfahrung beruhende Methodik allein für eine automatische Disposition nicht ausreicht. Die so häufig benutzten mittelwertgestützten Verfahren wie z.B. der Durchschnitt der letzten n-Wochen als Verbrauch der nächsten Woche - oder der Tagesverbrauch als Gewicht des Wochenverbrauchs sind nicht aussagefähig genug.

Gleiches gilt für den Durchschnitt der letzten n-Wochentage als Verbrauch des zu prognostizierenden Tages oder die Unterscheidung zwischen Hoch-, Niedrigdreher, Saisonartikel, usw..

Daher bezieht Compex immer die gesamten Prozesse eines Handelsunternehmens mit ein:

Die Compex Commerce Disposition ist in der Lage, den genauen Bedarf von Zentrallager, Verteilzentren oder Filialen auf Basis mathematisch, stochastischer Zeitreihenanalysen zu ermitteln, und zwar unter Berücksichtigung von Feiertagen, Kalender- und saisonalen Effekten (Länder übergreifend). Das gilt auch für Aktionen, Konditionen, MHD, Bestell- und Lagerkosten, feste oder Mindestbestellmenge, Verpackungseinheiten, Ausreißer, etc.. Ungeachtet aller Automatismen erlaubt es Compex Commerce, an jeder beliebigen Stelle manuell einzugreifen und auf die Dispositionsprozesse nach Anwenderbedarf einzuwirken.

Weitere Aufgaben

Um einen vollautomatisierten und damit Kosten sparenden Dispositionsprozess durchzuführen, übernimmt Compex Commerce auch weitere Funktionen:

Feststellung, welcher Artikel zum Dispositionszeitpunkt zu bestellen ist
Ermittlung des Lieferanten
Definition des Lieferzeitpunktes
Berechnung der Konditionen für die Bestellung

In der Regel läuft die Disposition vollständig automatisch bis zur Auslösung der Bestellung durch. Dies reduziert die Prozesskosten sowohl der Disposition wie auch der nachgelagerten Prozesse wie z.B. der Rechnungsprüfung. Der Disponent kann sich den wichtigen Aufgaben, die eine Software nicht lösen kann, widmen und die dispositiven Prozesse auf Basis der mitgelieferten Compex Commerce Controlling-Tools überwachen und steuern.