So schauen Entscheider in die Zukunft
Neu: Prognose und Simulation auf Basis von Fakten
Die Heidelberger Compex GmbH hat die Integration von Data Warehouse in die Warenwirtschaft und Logistik weiter vorangetrieben. Aus der Echtzeitanalyse heraus können nun Geschäftsprozesse auch prognostiziert und sogar in Szenarien simuliert werden.
Aus Zukunft wird Gegenwart. Der Dialog am Bildschirm zeigt, wie sich das Geschäft entwickeln wird, wenn jetzt diese oder jene Entscheidung getroffen wird. Prognosen können sowohl auf Einzelartikel als auch auf ganze Warenbereiche (Gruppierungen) bezogen werden. Dadurch werden aussagekräftige Szenarien möglich. Konkret kann dies etwa bei Lieferantengesprächen angewandt werden. Der Einkäufer sieht unmittelbar und direkt die Auswirkungen seiner z.B. im Jahresgespräch verhandelten Konditionen durch Eingabe am Bildschirm und kann per "Hochrechnung" und "Simulation" die Auswirkungen auf die Wertschöpfung sofort erkennen und gegenüber dem Lieferanten besser und härter verhandeln.
Von der Vorhersage zum geschäftlichen Alltag
Mit der Compex Commerce Software sind auch Prognosen möglich. Dabei wird der Einkauf mit dem Verkauf kombiniert. Im Hintergrund hat das System die Jahresziele ständig im Blick und meldet, wenn die Entwicklung abzudriften droht ("exception management"). So wird der Anwender permanent geführt. Luftschlösser werden entlarvt, während gute Navigation entlang des Business Plans von der Software Rückendeckung erhält. Grundlage: Compex Commerce hat Data Warehouse in die Warenwirtschaft voll integriert. Bei Prognose und Simulation befindet sich der Computer quasi im Dialog mit dem Anwender. Er wird im wahrsten Sinne des Wortes zu seinem Gegenüber. "Kursbestätigung und Kurskorrekturen werden mit dem System zur alltäglichen Routine", erklärt Compex-Geschäftsführer Christophe Loetz. "Der Anwender kann sich der Software anvertrauen."
Technischer Hintergrund: Compex Stochastische-Services kombiniert mit Java-Bean-Technologie von Oracle
"Online Business Intelligence Integration" (OBII) nennt Compex die bislang einmalige Einbindung von Data Warehouse in die Warenwirtschaft. Dafür wurde die Java-Bean-Technologie von Oracle in "Compex Commerce" eingebunden. Das Besondere: Der Anwender merkt gar nicht, dass er OBII nutzt, weil das System in die bekannte Compex Commerce Anwendung am Bildschirm integriert ist. Alles läuft als Service im Hintergrund. Die Rückmeldung erfolgt online unmittelbar nach dem Eintippen. So wird der Computer zum Berater, die Software zum Navigationssystem für datenbasierte Entscheidungen in der Wertschöpfungskette. "Der Handel steht mit der geschäftsprozessorientierten Unternehmensführung vor einem Quantensprung", ist sich Compex-Geschäftsführer Christophe Loetz deshalb sicher. "Das herkömmliche Management Informationssystem ist zum prozessorientierten Steuerungs- und Entscheidungssystem weiterentwickelt worden. Jeder Mitarbeiter kann jederzeit Rückkopplungen abfragen und sie für aktuelle Entscheidungen nutzen."
Über Compex:
Die Compex Systemhaus GmbH in Heidelberg entwickelt seit 1990 Software zur Steuerung aller Warenwirtschafts- und Logistikgeschäftsprozesse unter anderem in den Branchen Lebensmittelshandel (Food/Non-Food), Bau- und Drogeriemärkte, technischer Großhandel sowie Sanitär- und Baubeschlag.